SELK: TFS-Leitungsgremium plant Seminarangebot
Neue Formate und Unterstützungsangebote im Blick

Oberursel, 25.10.2017 - selk - Mit großer Freude konnte das Leitungsgremium des Theologischen Fernkurses (TFS | www.tfs-selk.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) bei seiner heutigen Sitzung auf dem Campus der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) in Oberursel zur Kenntnis nehmen, dass die in diesem Jahr stattgefundene gesamtkirchliche Lektorenschulung sowie das Blockseminar im September zum Thema "Predigen und Predigthören" und das noch im November in Wittenberg geplante Blockseminar "Martin Luther und sein Verhältnis zu Judentum und Islam" jeweils guten Zuspruch gefunden haben.

Für das neue Jahr ist neben einer Freizeit, in der Elemente aus dem TFS-Kurs "Andachten vorbereiten und gestalten" (http://tfs-selk.de/images/downloads/2018_Block-Seminar-Wittenberg_FINAL.pdf) angeboten werden, ein weiteres Blockseminar geplant (13. bis 15. September 2018 in Hannover zum Thema "Christsein - alltäglich?" - Informationen auf der TFS-Homepage folgen in Kürze) sowie eine eintägige Seminarveranstaltung, die im Raum der Lüneburger Heide stattfinden soll. Das Leitungsgremium hat damit Anregungen aufgenommen, das Seminarangebot noch stärker zu erweitern und unterschiedliche Schulungsformate anzubieten. Etabliert hat sich längst das Absolvententreffen des TFS, das im kommenden Jahr für die Zeit vom 2. bis zum 4. Februar in Bleckmar zum Thema "Auch nach 2017 - lutherisch sein und bleiben" mit Pastoralreferentin Dr. Andrea Grünhagen (Hannover) als Referentin geplant ist.

Der Stand des TFS beim 9. Lutherischen Kirchentag in Erfurt (http://www.selk-kirchentag.de) soll nach Möglichkeit gemeinsam mit dem Stand der LThH als Doppelstand konzipiert werden. Das Leitungsgremium erhofft sich bei der Standbetreuung eine rege Mitarbeit von TFS-Absolventen.

In absehbarerer Zeit sollen in einem internen Bereich auf der TFS-Homepage Folien und Referatstexte von Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) zur Verfügung gestellt werden, mit denen sich mit wenig Aufwand Gemeindeveranstaltungen gestalten lassen.

Im Rahmen der Lektorenunterstützung hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die kurze Einleitungstexte zu den Episteln der Sonntage erarbeiten und über den Lektorenverteiler der SELK versenden wird.

Als grundsätzliche Frage bewegt das Leitungsgremium die Frage, wie es in der derzeitigen Situation, in der keine Grund- und Aufbaukurse stattfinden, für die Kirche Dienste zur Schulung von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leisten kann. Hier sucht das Leitungsgremium das Gespräch mit den zuständigen kirchlichen Gremien.

Der TFS dient der Qualifikation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Raum der SELK. Er ist als Institut an die LThH angebunden. Im Leitungsgremium arbeiten neben dem Koordinator, Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen), zwei Absolventenvertreter, ein Tutorenvertreter, ein Fakultätsmitglied der LThH und als Gast ein Mitglied der Kirchenleitung der SELK mit.


Predigen und Predigthören

SELK: Blockseminar des Theologischen Fernkurses in Oberursel

Oberursel, 30.9.2017 - selk - Heute ist das Blockseminar des Theologischen Fernkurses der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (TFS) zum Themen "Predigen und Predigthören" zu Ende gegangen. Auf dem Campus der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) in Oberursel arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit Donnerstag zu diesem praxisrelevanten Thema.

Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen), der Koordinator des TFS, klärte mit den interessierten Gemeindegliedern die eigenen Erwartungen an eine Predigt und vertiefte diese Überlegungen in einer weiteren Arbeitseinheit, indem er auch die theologischen Rahmenbedingungen für eine gute Predigt in den Blick rückte.

Prof. Dr. Jorg Christian Salzmann, Lehrstuhlinhaber für Neues Testament an der LThH, gelang es, anhand von drei Bibeltexten ganz unterschiedliche Facetten des Hörens in der Heiligen Schrift ins Bewusstsein zu rücken.

Zum Schluss stellte Prof. Dr. Christoph Barnbrock, Praktischer Theologe an der LThH, praxisnahe Überlegungen zum Predigthören vor dem Hintergrund seines Buches "Hörbuch. Eine Entdeckungsreise für Predigthörerinnen und Predigthörer" (http://www.edition-ruprecht.de/katalog/titel.php?id=431) vor. Dabei blieb es nicht nur beim Nachdenken über das Predigthören. Vielmehr wurden zwei Predigten im Rahmen des Seminars wahrgenommen und besprochen.

Passend zum Thema des Seminars, bei dem es ja um "Kommunikation" ging, besuchte die Gruppe das Museum für Kommunikation in Frankfurt/Main und entdeckte in der Sonderausstellung "Mein Name ist Hase!" (http://www.mfk-frankfurt.de/mein-name-ist-hase-redewendungen-auf-der-spur/) im Rahmen einer Führung interessante Zusammenhänge der zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Verständigung, wie sie sich in Redewendungen zeigt.

Daneben blieb auch Zeit für Gespräche innerhalb der Seminargruppe, zum Beispiel beim Essen in einer urigen Gaststätte in Frankfurt-Sachenhausen, bei dem die Teilnehmenden in die Geheimnisse der Frankfurter Küche eingeführt wurden.

Auch für den September kommenden Jahres ist wieder ein Blockseminar des TFS geplant. Informationen dazu werden in den nächsten Wochen auf der Homepage des TFS zur Verfügung gestellt: www.tfs-selk.de.


Ermutigung, Luftballons und Korken im Gepäck

SELK: Bundesweite Lektorenschulung der SELK in Bleckmar

Bergen-Bleckmar, 2.5.2017 - selk - "Ich nehme ganz viel Ermutigung aus diesen Tagen mit", sagte eine Teilnehmerin am Ende der bundesweiten Lektorenschulung der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die vom 28. April bis 1. Mai im Tagungszentrum der Lutherischen Kirchenmission der SELK in Bergen-Bleckmar zum Thema "Predigt und Gottesdienst gestalten" stattgefunden hat.

Fast drei volle Arbeitstage arbeiteten Lektorinnen und Lektoren aus der SELK mit dem Koordinator für Lektorenarbeit, Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel), zu von Gemeindegliedern gestalteten Predigtgottesdiensten. Dabei tauchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in liturgische Fragen ein, wie sich der Gottesdienst entwickelt hat und welche Funktionen einzelne Stücke in der Liturgie haben. Aber es ging auch ganz praktisch zu, als Ortspfarrer Markus Nietzke mit den Lektorinnen und Lektoren den Gottesdienst am Sonntag in der Bleckmarer St. Johannis-Kirche vorbereitete, der dann auch von den Teilnehmenden des Seminars gestaltet wurde. Und nicht weniger praktisch waren die Einheiten mit der Verdener Logopädin Jutta Drews (Kirchlinteln-Luttum), die unter anderem mithilfe von Luftballons und Korken den Seminarteilnehmenden Hilfen zur Atmung und zur Artikulation im wahrsten Wortsinn an die Hand gab. Auch Fragen rund um das Vortragen und Aneignen von Lesepredigten fanden Berücksichtigung.

Zum Gelingen trugen auch die Andachten bei, die zum Teil von den Lektorinnen und Lektoren selbst gestaltet wurden, und die Spielerunden, die sich abends nach Arbeitsschluss ergaben. In der Feedbackrunde zogen die Lektorinnen und Lektoren entsprechend auch ein positives Fazit. Diese Lektorenschulung wurde von allen - gerade auch wegen des großen Maßes an zur Verfügung stehender Zeit - als Bereicherung erlebt.

Das Fortbildungsseminar wurde vom Theologischen Fernkurs der SELK (TFS | www.tfs-selk.de) veranstaltet. Der TFS ist als Institut an die Lutherische Theologische Hochschule in Oberursel (www.lthh-oberursel.de) angegliedert und dient der Qualifikation kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlichen Aufgabenbereichen von Gemeinde und Kirche.

 

Impulse für Online-Arbeit und stärkere Vernetzung mit Hochschule
SELK: TFS-Leitungsgremium tagte in neuer Besetzung

Hannover, 17.3.2017 - selk - Zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr kam heute im Kirchenbüro der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Hannover das Leitungsgremium des Theologischen Fernkurses der SELK (TFS) zusammen. Dabei konnte TFS-Koordinator Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen) Siegfried Michler (Bielefeld) neu als stellvertretenden Absolventenvertreter begrüßen.

Dankbar konnten die Mitglieder des Leitungsgremiums auf die Absolventenfortbildung im Februar in Bergen-Bleckmar zurückblicken, die inhaltlich von Superintendent i.R. Eckhard Kläs (Amelinghausen) zum Thema "Gebet" gestaltet worden war und erneut großen Zuspruch gefunden hatte.

Im laufenden Jahr ist eine Lektorenschulung in Bergen-Bleckmar (28. April bis 1. Mai) geplant, die bereits ausgebucht ist. Angeboten werden zudem ein Blockseminar zum Thema "Predigt und Predigthören" in Oberursel (28. bis 30. September) und ein weiteres Blockseminar in der Lutherstadt Wittenberg zum Thema "Martin Luther und sein Verhältnis zu Judentum und Islam" (23. bis 25. November). Zu den Blockseminaren sind Anmeldungen weiterhin möglich und erwünscht (weitere Informationen hier: http://www.tfs-selk.de/index.php/termine).

Mit Freude nahm das Leitungsgremium zur Kenntnis, dass die Fakultät der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) der SELK in Oberursel Überlegungen, einzelne Veranstaltungen gezielt für Teilnehmer des TFS zu öffnen, positiv gegenübersteht. In diesem Zusammenhang soll geprüft werden, wie die relevanten Termine an der LThH so in die Kirche und in den Kreis der TFS-Absolventen kommuniziert werden können, dass eine rechtzeitige Terminplanung und Teilnahme möglich ist.

Des Weiteren beschloss das Leitungsgremium auf Anregungen aus dem Absolventenkreis und der Pfarrerschaft erste Schritte zu einem Ausbau des Online-Angebots des TFS. Probeweise sollen Materialien (Folien, Handouts, Links) zur Verfügung gestellt werden, mit denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gemeindekreise gestalten können. Je nach Aufnahme dieses Angebots könnte dieser Bereich in der Zukunft noch erweitert werden.

Im Jahr 2018 wird Pfarrer Eberhard Ramme (Rothenberg) gemeinsam mit Ulrike Müller (Groß Oesingen) als Absolventenvertreterin des TFS vom 15. bis zum 18. Februar eine TFS-Freizeit in der Lutherstadt Wittenberg zum Thema "Andachten" gestalten. Hier ist die Gelegenheit, in überschaubarer Zeit an das Erstellen und Halten eigener Andachten herangeführt zu werden.

Positive Resonanz hat die vom TFS-Leitungsgremium initiierte Aktion erfahren, den Lektorinnen und Lektoren der SELK wöchentlich jeweils ein Fürbittgebet für ihre Dienste zur Verfügung zu stellen. Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) hat diese Aufgabe in seiner Eigenschaft als Koordinator für Lektorenarbeit in der SELK übernommen und wird dabei von weiteren Pfarrern aus der SELK unterstützt. Für die Zukunft ist angedacht, Lektorinnen und Lektoren Informationen zum jeweiligen Proprium (der je eigenen Prägung) des Sonntags zukommen zu lassen.

Mit Blick auf den SELK-Kirchentag 2018 in Erfurt hat das Leitungsgremium sein Interesse bekundet, dort mit einem Stand präsent zu sein.

Der TFS dient der Qualifikation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Raum der SELK. Er ist als Institut an die LThH angebunden. Im Leitungsgremium arbeiten neben dem Koordinator zwei Absolventenvertreter, ein Tutorenvertreter, ein Fakultätsmitglied der LThH und als Gast ein Mitglied der Kirchenleitung der SELK mit.

 

Lektorenarbeit und neue Schulungsformate finden Zuspruch
SELK: Leitungsgremium des Theologischen Fernkurses tagte

Hannover, 28.10.2016 - selk - Zu seiner Herbstsitzung kam am heutigen Freitag in Hannover das Leitungsgremium des Theologischen Fernkurses (TFS) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mit dem TFS-Koordinator, Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen), zusammen.

Dankbar nahm das Leitungsgremium wahr, dass eine Reihe von im vergangenen Jahr angebotenen Veranstaltungen großen Zuspruch gefunden hat, vor allem die bundesweite Lektorenschulung in Wiesbaden und das Blockseminar in der Lutherstadt Wittenberg. Dies hat dazu ermutigt, diese Veranstaltungen im kommenden Jahr noch einmal neu aufzulegen (Lektorenseminar vom 28. April bis 1. Mai in Bergen-Bleckmar, das Blockseminar zum Thema "Martin Luther und sein Verhältnis zu Judentum und Islam" vom 23. bis zum 25. November in der Lutherstadt Wittenberg). Zusätzlich wird noch das reguläre TFS-Blockseminar in Oberursel angeboten (vom 28. bis zum 30. September zum Thema "Predigen und Predigthören"). Die Anmeldephase für all diese Veranstaltungen läuft. Weitere Informationen finden sich unter www.tfs-selk.de.

Einen Schwerpunkt der Beratungen bildete der Arbeitsbereich "Lektorenausbildung". Das Leitungsgremium besprach die von Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) vorgelegte Auswertung einer Umfrage zum Thema "Lektorenarbeit in der SELK". Beschlossen wurde, Lektorinnen und Lektoren ab dem neuen Kirchenjahr jeweils mit einer Woche Vorlauf Entwürfe für Fürbittengebete zur Verfügung zu stellen. Außerdem wurde der Kirchenleitung ein Kandidat für die gesamtkirchliche Koordination der Lektorenarbeit in der SELK vorgeschlagen. Dankbar zur Kenntnis genommen wurde die Antwort der Kirchenleitung auf eine Anfrage des Leitungsgremiums, der zufolge es in der SELK durchaus möglich ist, dass Lektoren bei Bedarf auch in Nachbargemeinden aushelfen, solange dies unter der Verantwortung des zuständigen Ortspfarrers geschieht. Entsprechende Anregungen sollen über den Lektorenverteiler und an die Pfarrämter weitergeleitet werden.

Mit einer gewissen Ernüchterung musste das Leitungsgremium feststellen, dass die klassische Fernkursarbeit mit unterschiedlichen Modulen in Grund- und Aufbaukursen seit einiger Zeit zum Erliegen gekommen ist und alle Initiativen, neue Grund- und Aufbaukurse zu etablieren, sowohl an dem Mangel an Teilnehmenden als auch am Mangel an Tutoren, die bereit sind, diese Aufgabe zu übernehmen, bisher gescheitert sind. Eine Anfrage an die Pfarrämter soll Klarheit darüber bringen, ob es Interesse gibt, zum Thema "Besuchsdienst", das immer wieder einmal angefragt wird, eine Schulung anzubieten.

Der TFS ist als Institut an der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel (www.lthh-oberursel.de) beheimatet und dient der Qualifizierung von Gemeindegliedern für die Mitarbeit in Kirche und Gemeinde.


Luther und sein Verhältnis zu Judentum und Islam
Blockseminar des Theologischen Fernkurses der SELK in Wittenberg

Lutherstadt Wittenberg, 26.9.2016 - selk - Ein anspruchsvolles Thema hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Blockseminars des Theologischen Fernkurses (TFS | www.tfs-selk.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) vorgenommen: In den Räumen des Internationalen lutherischen Studien- und Begegnungszentrums in der Lutherstadt Wittenberg ("Alte Lateinschule") arbeiteten vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 22. bis zum 24. September zu Martin Luthers Verhältnis zu Judentum und Islam.

Der Koordinator des TFS, Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen), führte in das Leben und Werk Martin Luthers ein und beschrieb die durchaus ambivalenten, aber größtenteils problematischen Äußerungen Luthers zum Judentum. Dass dessen Polemik kein Einzelfall in Spätmittelalter und Reformationszeit gewesen ist, wurde bei einer Stadtführung durch die Lutherstadt Wittenberg deutlich, bei der die Seminargruppe auch die antijüdische Schmähdarstellung an der Stadtkirche wahrnahm. Prof. Dr. Christoph Barnbrock von der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) der SELK in Oberursel stellte das Papier "Lutherische Kirche und das Judentum" vor, das von der Theologischen Kommission der SELK erarbeitet worden ist (http://www.selk.de/download/Kirche-und-Judentum_03-2016.pdf).

Interessante, für viele Teilnehmende unbekannte Einsichten vermittelte SELK-Pfarrer Dr. Armin Wenz (Halle/Saale) zu Luthers Verhältnis zum Islam. So sei Luther zeitweise scharf dafür kritisiert worden, dass er sich gegenüber der türkischen Eroberungswelle seiner Zeit zu zurückhaltend geäußert habe. Auch habe Luther sich für die Veröffentlichung einer Koranausgabe eingesetzt. Andererseits habe Luther auch im Islam eine Gefahr für das Evangelium gesehen, sodass er zu anderen Gelegenheiten sich auch deutlich gegen ihn positionieren konnte. Gemeinsam nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die "Wegweisung für evangelisch-lutherische Christen für das Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland" (http://www.selk.de/download/Islam.pdf) der SELK zur Kenntnis und markierten an einigen Stellen Überarbeitungsbedarf.

Besonders beeindruckend waren die von den Teilnehmenden gestalteten Andachten des Blockseminars, in denen zum Teil auf sehr persönliche Weise Begegnungen mit Juden und Muslimen beschrieben wurden und auch Anfechtungserfahrungen, die sich durch Luthers schroffe Polemik insbesondere gegenüber Juden ergeben hatten, nicht verschwiegen wurden. Gleichzeitig wurde in diesen Tagen auch deutlich, dass zwischen der Person Luthers und dem Zeugnis des lutherischen Bekenntnisses zu unterscheiden ist. Nicht jede Aussage Luthers kann oder darf heute übernommen werden. Manches gehört zur schweren Verantwortung, die die lutherische Kirche aus ihrer Geschichte übernommen hat. Gerade vom Evangelium her, dessen Wiederentdeckung Martin Luther geschenkt worden ist, müssen auch Luthers eigene Aussagen einer Kritik unterzogen werden.

Angesichts der Tatsache, dass längst nicht alle Interessierten an diesem Blockseminar teilnehmen konnten, weil die räumlichen Kapazitäten erschöpft waren, ist eine Wiederholung des Blockseminars im Laufe des Jahres 2017 geplant.

 

Predigtgottesdienste mit Lektoren etabliert
Theologischer Fernkurs der SELK: Umfrage zu Lektorenarbeit

Oberursel, 30.7.2016 - selk - Im Namen des Theologischen Fernkurses der SELK (TFS | www.tfs-selk.de) legte Prof. Dr. Christoph Barnbrock von der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH | www.lthh-oberursel.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Oberursel jetzt Ergebnisse zu einer im letzten Jahr durchgeführten Umfrage zur Lektorenarbeit in den Gemeinden der SELK vor. Aus 55 Gemeinden sind Rückmeldungen eingegangen. Diesen Fragebögen ist zu entnehmen, dass die Praxis, zu besonderen Zeiten Predigtgottesdiente mit Lektorinnen oder Lektoren zu feiern, in den allermeisten Gemeinden etabliert zu sein scheint. In nur weniger als 10 Prozent der Gemeinden, die den Fragebogen zurückgeschickt haben, gibt es keine Lektoren, die solche Gottesdienste halten, und/oder überhaupt keine Lektorengottesdienste. Im Durchschnitt verfügt jede Gemeinde über gut zwei Lektorinnen oder Lektoren, die bei Bedarf solche Gottesdienste leiten. Im Schnitt werden in jeder Gemeinde, die einen Fragebogen ausgefüllt hat, knapp fünfmal pro Jahr Gottesdienste mit einem Lektor oder einer Lektorin gefeiert.

Über einen bundesweiten E-Mail-Verteiler können inzwischen 95 Lektorinnen und Lektoren der SELK direkt erreicht werden, um ihnen Informationen zur Lektorenarbeit zukommen oder sie auch zu Fragen dieses Arbeitszweiges selbst zu Wort kommen zu lassen. In einem E-Mail-Verteiler für Lektorenausbilder sind derzeit 13 Personen zusammengeschlossen.

In schriftlichen Rückmeldungen aus dem Kreis der Lektorinnen und Lektoren wurde konkreter Schulungsbedarf benannt. Die Lesepredigten auf der SELK-Homepage wurden dabei als hilfreiche Unterstützung gelobt. Auch Ideen zur Fortentwicklung der Lektorenarbeit wurden in den Rückmeldungen eingespeist.

Mit alldem legt der TFS einen weiteren Baustein vor, der sich aus einem Arbeitsauftrag der Kirchenleitung der SELK ergeben hat, Material für die Lektorenarbeit der SELK vorzubereiten. Ein solches Arbeitsheft zu erstellen und vorzulegen, ist nun für die nächsten ein bis zwei Jahre angedacht, um so dann auch die Bearbeitung des Kirchenleitungsauftrags abschließen zu können.

Barnbrock zeigte sich gegenüber selk_news angetan von dem Engagement, das er während seiner nun intensiveren Beschäftigung mit diesem Arbeitszweig in der Kirche wahrgenommen hat: "Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich in den Gemeinden der SELK an dieser Stelle mit großem Engagement und erheblichem zeitlichen Aufwand mit ihren Gaben einbringen." Dies sei ein großer Schatz- nicht zuletzt in Zeiten, in denen die pastorale Versorgung sich durch Verschlankung von Strukturen zum Teil erheblich ändere. "Dabei sollte uns die Freude über die intensivierte Abendmahlsfrömmigkeit unserer Kirche nicht dazu führen, Predigtgottesdienste mit Lektoren als minderwertig abzuqualifizieren", so der Oberurseler Praktische Theologe weiter: "Und andersherum sollte die Wertschätzung von Predigtgottesdiensten mit Lektoren nicht dazu führen, den Wert häufiger Abendmahlsfeiern in Frage zu stellen. Beides hat zu je seiner Zeit seinen guten Platz."

Predigtgottesdienste mit Lektoren sind in der SELK möglich, wenn kein ordinierter Amtsträger die Leitung des Gottesdienstes übernehmen kann. In der Handreichung der SELK für den Lesegottesdienst ("Um Christus versammelte Gemeinde") heißt es: "Der Lesegottesdienst wird von einem dazu beauftragten Gemeindeglied geleitet. Die Verantwortung für den Gottesdienst trägt der zuständige Pfarrer." Gleichwohl gilt: "Solchem vom Hören auf das Wort Gottes und vom gemeinsamen Gebet geprägten Gottesdienst gilt die Verheißung Christi ,Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen' (Mt 18,20)."



"Gottesdienst und Predigt gestalten"
Lektorenseminar des Theologischen Fernkurses der SELK

Wiesbaden, 10.5.2016 - selk - Am langen Himmelfahrtswochenende trafen sich im Martin-Luther-Haus in Wiesbaden fünfzehn Lektorinnen und Lektoren aus unterschiedlichen Kirchenbezirken der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), um sich für ihre Aufgaben in den Gemeinden fortbilden zu lassen.


In zwei Einheiten mit Barbara Kiehl und Pfarrer Peter Kiehl (beide Darmstadt) standen praxisnahe Übungen zum Thema "Singen und Sprechen im Gottesdienst" auf dem Programm. Die Teilnehmenden trugen jeweils Stücke aus ausgewählten Predigten oder Gebeten vor und erhielten aus der Gruppe Rückmeldungen, was daran gut gelungen war und wo sich im Detail noch etwas verbessern lässt. Auch zum Singen der liturgischen Stücke im Gottesdienst leitete das Ehepaar Kiehl an und ermutigte dazu.

Prof. Dr. Christoph Barnbrock, der die Tagung als Mitglied des Leitungsgremiums des Theologischen Fernkurses der SELK (TFS | www.tfs-selk.de) vorbereitet hatte, arbeitete mit den Lektorinnen und Lektoren zu den Themen Liedauswahl, Gottesdienstaufbau, Gestaltung von Fürbittgebeten und Aneignung von Lesepredigten. Dabei ermutigte Barnbrock dazu, auch im Lektorendienst den Gottesdienst als Gestaltungsaufgabe zu begreifen, Gebete an passender Stelle selbst zu formulieren und sich in Absprache mit dem zuständigen Pfarrer Predigten so anzueignen, dass Sprachgestalt und Beispiele zur eigenen Person passen.

Ortspfarrer Frank Eisel gab Impulse zum Verhalten im gottesdienstlichen Raum und bereitete mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Sonntagsgottesdienst in der Christuskirche vor, der als Predigtgottesdienst von sechs der teilnehmenden Lektoren ausgestaltet wurde.

Gerahmt wurden die Tage durch Morgen- und Abendandachten, die von den Seminarteilnehmenden gehalten wurden. Auch ein touristisches Angebot, das von zwei Wiesbadener Lektoren vorbereitet worden war, gehörte zum Programm.

Die Rückmeldungen am Ende dieser mehrtägigen Schulung machten deutlich, dass dieses Seminar als große Bereicherung wahrgenommen wurde. Viele Impulse gingen nun mit und viel Ermutigung für ihren Dienst hätten sie erfahren, so die Teilnehmenden. Insbesondere der Austausch mit anderen Ehrenamtlichen im Lektorendienst haben viele als hilfreich erlebt, sodass auch regelmäßige Lektorentreffen angeregt wurden. Das mehrtägige Schulungsangebot wurde positiv gewürdigt, da so ein noch intensiveres Arbeiten möglich gewesen sei. Der Vorteil der regionalen, meist eintägigen Schulungen besteht demgegenüber darin, dass hier Schulungen kontinuierlicher und mit weniger Aufwand möglich sind.

Angesichts der großen Nachfrage nach diesem Seminar, die dazu führte, dass nicht alle Interessenten teilnehmen konnten, wurde angeregt, ein ähnliches Seminar noch einmal anzubieten: entweder mit ähnlichen Schwerpunkten oder als Aufbauseminar für diejenigen, die sich mit den diesmal angebotenen Themenfeldern schon beschäftigt haben.

Der TFS dient der qualifizierten Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der SELK und ist als Institut an die Lutherische Theologische Hochschule der SELK in Oberursel (www.lthh-oberursel.de) angegliedert. Die Kirchenleitung der SELK hatte das Leitungsgremium des TFS gebeten, sich auch des Arbeitsbereiches "Lektorenausbildung" anzunehmen.


Arbeit mit Flüchtlingen als wichtiges Thema

SELK: Leitungsgremium des TFS tagte in Hannover

Hannover, 16.3.2016 - selk - Zur Tagung des Leitungsgremiums konnte Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen), Koordinator des Theologischen Fernkurses (TFS | www.tfs-selk.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), erstmals Kirchenrat Ferdinand Scheu (Runkel-Steeden) als Kontaktperson der Kirchenleitung begrüßen.

Das Gremium befasste sich auf seiner Sitzung am vergangenen Freitag im Kirchenbüro der SELK in Hannover mit den zuletzt durchgeführten und für die nähere Zukunft geplanten Veranstaltungen. Das Treffen der TFS-Absolventen im Februar in Bergen-Bleckmar, bei dem Pfarrer Hugo Gevers zum Thema "Flüchtlinge willkommen heißen" mit gut 30 Interessierten gearbeitet hat, wurde als gelungene Veranstaltung wahrgenommen. Das für den Mai geplante Fortbildungsseminar für Lektorinnen und Lektoren in Wiesbaden ist mit 14 Teilnehmenden ausgebucht. Dasselbe gilt für das für September in Wittenberg geplante Blockseminar zum Thema "Martin Luther und sein Verhältnis zu Judentum und Islam". Weniger Zuspruch hat dagegen bisher die für die Zeit vom 20. bis zum 26. Juni 2016 geplante Freizeit zum Thema "Besuchsdienst" gefunden. Planungen zu neuen TFS-Angeboten im norddeutschen Bereich wurden intensiviert.

Breiten Raum nahmen auch bei diesen Treffen des Leitungsgremiums Überlegungen ein, ob und wie der TFS die Arbeit mit Flüchtlingen unterstützen kann. Verschiedene Ansätze zur Ausbildung von Mitarbeitenden und Flüchtlingen selbst wurden diskutiert und Weichenstellungen für die Weiterarbeit vorgenommen.

Auch die Frage nach dem Einsatz neuer Medien im Rahmen der TFS-Arbeit wurde weiter besprochen. Hier werden Vernetzungen mit anderen in der Öffentlichkeitsarbeit engagierten Einzelpersonen und Gremien angestrebt.

Der TFS ist als Institut an die Lutherische Theologische Hochschule (LThH) in Oberursel angebunden. Die Kurse dienen als Weiterbildungsangebot der Qualifikation von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der SELK. Im Leitungsgremium treffen sich neben dem Koordinator ein Tutorenvertreter, Absolventenvertreter, ein Vertreter der LThH und als Gast ein Mitglied der Kirchenleitung. 


Blockseminar in Wittenberg und Freizeit zum Thema "Besuchsdienst"
SELK: Theologischer Fernkurs mit neuen Formaten im Jahr 2016

Hannover, 9.10.2015 - selk - Gleich zwei Neuerungen für das Jahr 2016 konnte das Leitungsgremium bei seiner Sitzung am heutigen Freitag in Hannover im Angebot des Theologischen Fernkurses (TFS) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in den Blick nehmen. Zum einen wird das inzwischen zur guten Tradition gewordene Blockseminar ausnahmsweise nicht in Oberursel, sondern vom 22. bis zum 24. September 2016 im internationalen lutherischen Studien- und Begegnungszentrum ("Alte Lateinschule") in Wittenberg stattfinden. Das Thema wird lauten: "Martin Luther und sein Verhältnis zu Judentum und Islam". Dabei wird das Seminar über die kirchengeschichtliche Bestandsaufnahme hinausgehen und auch aktuelle Fragestellungen in den Blick nehmen. Zum anderen wird vom 20. bis zum 26. Juni 2016 in Heldrungen eine TFS-Freizeit zum Thema "Besuchsdienst" stattfinden, die die Pfarrer Eberhard Ramme (Rothenberg) und Alberto Kaas (Hörpel) sowie Ulrike Müller (Groß Oesingen) vorbereiten und gestalten werden. Das Leitungsgremium hofft, mit diesen neuen Formaten dem Lehrauftrag des TFS unter veränderten zeitlichen Rahmenbedingungen im Leben vieler Gemeindeglieder entsprechen zu können. Einladungsflyer gehen in den nächsten Wochen den Pfarrämter zu und sind in Kürze auf der TFS-Homepage (www.tfs-selk.de) abrufbar.

Auf Bitten der Kirchenleitung der SELK ist das Leitungsgremium auch mit der Erarbeitung von Material für die Ausbildung von Lektorinnen und Lektoren befasst. Eine bundesweite Lektorenschulung soll vom 5. bis zum 8. Mai 2016 in Wiesbaden stattfinden. Sie soll von Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) vorbereitet und geleitet werden.

Was die Fortführung der regulären Kursarbeit angeht, verfestigt sich der Eindruck, dass es immer schwerer fällt, Tutorinnen, Tutoren und Teilnehmende für dieses Format zu finden. Ermutigende Signale aus dem norddeutschen Raum, in dem eine neue Kursarbeit begonnen werden könnte, wurden deswegen besonders dankbar entgegengenommen.

Breiten Raum nahmen auch Überlegungen ein, ob beziehungsweise wie der TFS Gemeindeglieder auch für die Arbeit mit und unter Migranten und Flüchtlingen ausbilden kann. Überlegungen dazu wurden vertieft, mögliche Veranstaltungsformate in den Blick genommen und Gespräche mit potenziellen Partnern vereinbart. Auch das nächste Absolvententreffen des TFS, das alljährlich als Fortbildungsveranstaltung stattfindet, wird sich unter dem Thema "Migranten herzlich willkommen heißen" von 12. bis zum 14. Februar 2016 in Bleckmar diesem Themenkreis widmen.

Auch die Frage nach neuen Lernformen wurde einmal mehr diskutiert: Welche Möglichkeiten gibt es? Welcher technische und finanzielle Aufwand ist nötig? Wie verändern sich das Lernen und das Miteinander durch technische Vermittlung? Was würde es für Seminarveranstaltungen bedeuten, wenn sie per Video aufgezeichnet würden? Welche rechtlichen Fragen wären zu bedenken?

Geleitet wurde die Sitzung des Leitungsgremiums von Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen), der als Koordinator des TFS fungiert. Weiterhin gehören zum Leitungsgremium Absolventenvertreter, ein Tutorenvertreter und ein Vertreter der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel, an die der TFS als Institut für die qualifizierte Ausbildung von Gemeindegliedern angegliedert ist. Gewöhnlich nimmt auch ein Vertreter der Kirchenleitung als Gast an den Sitzungen teil.

 

"Vom unbekannten Gott reden"
Seminar für Gemeindeglieder an Hochschule der SELK

Oberursel, 24.9.2015 - selk - Das diesjährige Blockseminar des Theologischen Fernkurses (TFS | 
www.tfs-selk.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) widmete sich der Sprachfähigkeit von Christinnen und Christen in sich wandelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Thema der Fortbildungsveranstaltung lautete: "Vom unbekannten Gott reden. Christliches Zeugnis in nachchristlicher Zeit." An drei Tagen arbeiteten die Teilnehmenden mit verschiedenen Referenten, um sich der besonderen Herausforderungen, die sich in Deutschland für christliches Zeugnis stellen, bewusst zu werden und Möglichkeiten des Redens vom vielen inzwischen unbekannten Gott auszuloten.

Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen), Koordinator des TFS, berichtete in seiner Einheit von seinen eigenen Erfahrungen als Missionar in verschiedenen afrikanischen Staaten. Dabei konnte er anschaulich machen, wie unterschiedlich sich die Verhältnisse in Afrika und Deutschland darstellen, und gleichzeitig auch herausarbeiten, was sich daraus für den deutschen Kontext lernen lässt.

Anhand einer Folge aus der mehrteiligen Fernsehreportage "Was glaubt Deutschland?" (http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Was-glaubt-Deutschland-1-Wie-wir-ho/Das-Erste/Video?documentId=30102532&bcastId=799280) ließ Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) die Teilnehmenden die Perspektive eines Atheisten auf die größten in Deutschland vertretenen Religionen kennenlernen. Mithilfe von Ergebnissen aus empirischen Studien veranschaulichte Barnbrock anschließend den religiösen Wandel in Deutschland, die Veränderungen in der religiösen Bindung und die Chancen und Herausforderungen, die sich daraus ergeben.

Um das Verstehen und Übersetzen des eigenen kirchlichen Vokabulars ging es in einer weiteren Einheit mit Prof. Dr. Achim Behrens (Oberursel), in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch zu praktischen Übungen herausgefordert wurden.

Aus Braunschweig war für einen letzten größeren Themenblock Pfarrer Thomas Seifert angereist, der von seinen Erfahrungen in der Arbeit unter ehemaligen Muslimen berichtete. Er beschrieb, welche theologischen Themen für ehemalige Muslime in der Regel besonders erklärungsbedürftig sind, wie sich Aussagen des christlichen Glaubens plausibilisieren lassen und wie groß die Befreiungserfahrung ist, die viele ehemalige Muslime durch das Kennenlernen der christlichen Botschaft machen. Angesichts des großen Zustroms von Flüchtlingen war bei den Teilnehmenden des Blockseminars in diesem letzten Themenblock ein besonders großes Interesse wahrnehmbar. Dieses Thema wird auch bei der nächsten Fortbildungsveranstaltung von TFS-Absolventinnen und -Absolventen vom 12. bis zum 14. Februar 2016 in Bergen-Bleckmar unter dem Thema "Flüchtlinge willkommen heißen - Flüchtlinge und Migration in unseren Gemeinden" aufgegriffen.

Das nächste Blockseminar des TFS findet vom 22. bis zum 24. September 2016 statt, dann in der Lutherstadt Wittenberg. In der dortigen Alten Lateinschule werden dann Aspekte der Theologie und des Wirkens Martin Luthers im Mittelpunkt der Fortbildungsveranstaltung stehen.

 

Predigtgottesdienste mit Lektoren fördern
Erweitertes Tutorentreffen des Theologischen Fernkurses der SELK tagte

Kassel, 23.3.2015 - selk - Zu einem erweiterten Tutorentreffen des Theologischen Fernkurses (TFS | www.tfs-selk.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) kamen jetzt in Kassel Pfarrer dieser Kirche zusammen, um miteinander über Perspektiven für die Schulung von Lektorinnen und Lektoren, die unter der Verantwortung des Ortspfarrers Gottesdienste mit der Gemeinde feiern, zu beraten. Die Kirchenleitung der SELK hatte das Leitungsgremium des TFS gebeten, sich dieser Thematik anzunehmen. Vorbereitet worden ist das Treffen von dem bisherigen Tutorenvertreter im TFS-Leitungsgremium, Pfarrer Eberhard Ramme (Rothenberg), und Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel), der für die Lutherische Theologische Hochschule (LThH | www.lthh.de) dem Leitungsgremium angehört.

Deutlich wurde in den Gesprächen, dass von allen Teilnehmern solchem Lektorendienst für die Zukunft deutlich wachsende Bedeutung zugemessen wird. Deswegen sei es wichtig, schon heute mit Blick auf morgen eine größere Zahl von Lektorinnen und Lektoren in den Gemeinden und Kirchenbezirken zu schulen und auszubilden. Dabei gaben die Teilnehmer sich untereinander Anteil an der Arbeit von Lektorenschulungen und wurden selbst in Fortbildungseinheiten geschult. Dabei ging es um Materialien für die Lektorenausbildung, um Möglichkeiten, Lesetexte durch Zeichen und Zeilenumbrüche zu strukturieren, und Überlegungen, wie sich auch Filmsequenzen für entsprechende Schulungsangebote einsetzen lassen. Angedacht wurde eine deutschlandweite Veranstaltung zur Lektorenfortbildung, die im nächsten Frühjahr in Verbindung mit dem TFS und der LThH stattfinden soll. Darüber hinaus wurde angeregt, alle Lektorinnen und Lektoren der Kirche in ein Verzeichnis aufzunehmen, um Hinweise zu Fortbildungsveranstaltungen und Arbeitshilfen unmittelbar zustellen zu können. Auch eine stärkere Vernetzung derjenigen, die sich als Fortbilder bei Lektorenschulungen engagieren, wurde in Betracht gezogen.

Mit Blick auf den TFS schien es den Teilnehmern wünschenswert zu sein, das Profil des TFS-Abschlusses zu schärfen: Was kann ich, was darf ich als Absolventin und Absolvent des TFS, was ich vorher nicht konnte oder durfte? Ideen, neue Veranstaltungsformate für den TFS zu entwickeln, wurden begrüßt. Als neuer Tutorenvertreter im Leitungsgremium wurde als Nachfolger von Pfarrer Eberhard Ramme nun Pfarrer Markus Müller (Hermannsburg) gewählt. Das Rahmenprogramm hielt für die Teilnehmer ein besonderes Highlight bereit. Gemeinsam besuchten sie eine Veranstaltung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in der Reihe "Männersache" (http://www.maennersache.info/). Der Studentenpfarrer Eugen Eckert, der einer größeren Öffentlichkeit vor allem als Liederdichter bekannt ist, berichtete anschaulich und unterhaltsam von seiner Tätigkeit als Stadionpfarrer in der Commerzbank-Arena in Frankfurt.

 

Neuer Veranstaltungsort und neue Veranstaltungsformate
SELK: Leitungsgremium des Theologischen Fernkurses tagte

Hannover, 16.3.2015 - selk - Das Leitungsgremium des Theologischen Fernkurses (TFS | www.tfs-selk.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) kam am Freitag zu seiner Frühjahrssitzung erstmals unter der Leitung des neuen TFS-Koordinators, Pfarrer Dr. Daniel Schmidt, im Kirchenbüro der SELK in Hannover zusammen.

Mit Sorge nahm das Leitungsgremium zur Kenntnis, dass es angesichts des Abbaus von Pfarrstellen immer schwieriger wird, Pfarrer als Tutoren für den TFS zu gewinnen. Gleichzeitig sei es angesichts der Arbeitsverdichtung auch in vielen anderen Berufszweigen ebenfalls schwer, Menschen für die Teilnahme an TFS-Kursen zu motivieren. Dankbar nahm das Leitungsgremium einen Beschluss der Synode des Kirchenbezirks Niedersachsen-West der SELK auf, mit dem die Gemeinden des Kirchenbezirks gebeten werden zu prüfen, ob in diesem Jahr an ihrem Ort ein neuer TFS-Kurs starten kann (selk_news berichtete).

Mit großer Freude konnte auf die Absolventenfortbildung im Februar zurückgeblickt werden, an der wieder über dreißig Absolventinnen und Absolventen des TFS im Tagungszentrum der Lutherischen Kirchenmission der SELK in Bergen-Bleckmar teilgenommen haben. Als Referent arbeitete Superintendent Manfred Holst mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Thema "Konflikte in der Gemeinde". Die nächste Absolventenfortbildung findet vom 14. bis zum 16. Februar 2016 statt. Als Referent zum Thema "Flüchtlinge willkommen heißen" konnte Missionar Hugo Gevers (Leipzig) gewonnen werden.

Auch das Blockseminar des TFS, das vom 10. bis zum 12. September zum Thema "Vom unbekannten Gott reden" stattfinden wird, verzeichnet schon gute Anmeldezahlen. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Angesichts der wahrgenommenen Herausforderungen hat das Leitungsgremium beschlossen, im kommenden Jahr probeweise einen TFS-Kurs als einwöchige TFS-Freizeit anzubieten. Das Material soll dementsprechend überarbeitet werden. Ebenfalls für 2016 ist geplant, das TFS-Blockseminar in der Alten Lateinschule (Wittenberg Project | http://thewittenbergproject.org/de/) in der Lutherstadt Wittenberg anzubieten, um auch diesen Bildungsort für die TFS-Arbeit zu nutzen. Vertieft wurden Planungen, Hilfen zur Arbeit für und mit Migrantinnen und Migranten in den Gemeinden der SELK zu erarbeiten. Aus den Gemeinden mit größerem Migrantenanteil sollen Informationen zu diesem Arbeitsbereich eingeholt und der Bedarf für Arbeitsmaterial geklärt werden.

Der TFS dient der Schulung von Gemeindegliedern zur verantwortlichen Mitarbeit in Gemeinden. Er ist als Institut an die Lutherische Theologische Hochschule in Oberursel (www.lthh.de) angegliedert. Das Leitungsgremium besteht aus dem Koordinator, einem Absolventenvertreter, einem Tutorenvertreter, einem Dozenten der Lutherischen Theologischen Hochschule und als Gast einem Vertreter der Kirchenleitung der SELK.



Beschlüsse zu Arbeit mit Kindern, Theologischem Fernkurs und Altenheim
SELK: Synode des Kirchenbezirks Niedersachsen-West in Tarmstedt

Tarmstedt, 10.3.2015 - selk - Unter Leitung von Pfarrer Markus Nietzke (Hermannsburg) und Kerstin Münch (Tarmstedt) tagte am vergangenen Wochenende die Synode des Kirchenbezirks Niedersachsen-West der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Tarmstedt. 

Einen Schwerpunkt der Synode bildete die Behandlung der Berichte aus den Arbeitsbereichen des Kirchenbezirks. Unter verschiedenen Fragestellungen wurden die Berichte in Kleingruppen besprochen: Welche geleistete Arbeit/Dienste werden in den vorliegenden Berichten erkennbar und verdienen unsere Wertschätzung? Welche Problemanzeigen werden in den Berichten markiert oder lassen sich im Gespräch ermitteln, die der Unterstützung und auch der Fürbitte vonseiten des Kirchenbezirks bedürfen? Was kann in den beschriebenen Arbeitsbereichen geschehen, um einen "Neu-Aufbruch" in unserer Kirche im Sinne des Superintendentenberichts zu befördern? Was kann in den beschriebenen Arbeitsbereichen konkret unternommen werden, um einem "schleichenden Zerbruch" im Sinne des Superintendentenberichts entgegenzutreten? Superintendent Peter Rehr (Soltau) hatte zuvor in seinem Bericht Herausforderungen für die Arbeit in Kirche, Kirchenbezirk und Gemeinden benannt und zugleich auf das "Wunder" verwiesen, das darin bestehe, dass die verschiedenen lutherischen Freikirchen sich 1972 zur SELK zusammengeschlossen haben. Im Spannungsfeld von Dankbarkeit und Herausforderungen verortete er seine Ausführungen. 

Zu Synodalen der diesjährigen Kirchensynode der SELK wählte die Bezirkssynode Wolf-Dietrich von Bothmer (Bleckmar), Detlef Kohrs (Hermannsburg) und Hermann Miesner (Rotenburg). Als Stellvertreter wurden Hans-Jürgen Geiß (Verden) und Jutta Frieling-Hilmer (Hermannsburg) gewählt. Als Delegierter aus dem Kreis des Pfarrkonvents wurde Pfarrer Markus Nietzke, als sein Vertreter Pfarrer Hans-Heinrich Heine (Hermannsburg) gewählt. 

Die Synode beschloss weiterhin einstimmig die Empfehlung, das Sondervermögen des Evangelisch-Lutherischen Altenheims Hesel in die neugegründete "Evangelisch-Lutherisches Altenheim Hesel gGmbH" (Einbringungsvertrag zwischen dem Kirchenbezirk und der gGmbH) zu überführen. Mit großer Mehrheit wurden zwei weitere Anträge beschlossen, nach denen im Jahr 2016 ein Mitarbeitertag zum Thema "Arbeit mit Kindern und Vorkonfirmanden" stattfinden soll und alle Gemeinden des Kirchenbezirks gebeten werden zu prüfen, ob in diesem Jahr an ihrem Ort ein neuer Grundkurs des Theologischen Fernkurses der SELK starten kann.



Neue Herausforderungen im Blick
SELK: Leitungsgremium des Theologischen Fernkurses tagte

Hannover, 14.10.2014 - selk -"Der Theologische Fernkurs der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK | TFS) soll weiter ein wichtiger Anbieter für Erwachsenenarbeit in der SELK sein. Was muss geschehen, damit dies so bleibt?" Das war die verborgene Grundfrage, die die Teilnehmenden am Leitungstreffen des TFS beschäftigte, das jetzt im Kirchenbüro der SELK in Hannover stattfand.

Erstmals war Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß Oesingen) im Leitungsgremium anwesend. Schmidt ist von der Kirchenleitung der SELK als neuer Koordinator des TFS berufen worden und wird seinen Dienst am 1. Januar 2015 antreten und damit Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) ablösen, der die Geschäfte des TFS in diesem Jahr kommissarisch geführt hat.

Planungen für einen TFS-Aufbaukurs im Bereich Celle und einen TFS-Grundkurs im Raum Frankfurt/Main wurden intensiviert. Es besteht berechtigte Hoffnung, dass diese (und möglicherweise weitere) Kurse im Jahr 2015 starten können.

Dankbar nahmen die Teilnehmenden des Leitungstreffens zur Kenntnis, dass sowohl das Absolvententreffen als auch das Blockseminar des TFS inzwischen als etabliert gelten können und immer wieder zu den Höhepunkten im TFS-Jahr gehören. Das nächste Absolvententreffen des TFS wird vom 13. bis zum 15. Februar 2015 in Bergen-Bleckmar stattfinden und sich thematisch Konflikten in Familie und Kirche zuwenden. Das nächste TFS-Blockseminar an der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) ist für die Zeit vom 10. bis zum 12. September 2015 geplant. Arbeitsthema für dieses Seminar ist "Vom unbekannten Gott reden. Christliches Zeugnis in nachchristlicher Zeit".

Nach längerer Zeit ist für das nächste Jahr auch wieder ein Tutorentreffen geplant. Neben Tutorinnen, Tutoren und Interessenten sollen dabei aus den Kirchenbezirken auch diejenigen eingeladen werden, die für die Lektorenausbildung in ihrer Region verantwortlich sind. So versteht sich diese Veranstaltung neben der Einführung in die Arbeitsweise des TFS auch als Fortbildungsveranstaltung für diejenigen, die Mitarbeitende in diesem Arbeitsbereich ausbilden. Zugleich stellt dieses Treffen eine Etappe auf dem Weg da, auch über den TFS Material für Lektorenschulungen bereitzustellen.

In einem ersten Gesprächsgang wurde darüber hinaus die Frage erwogen, ob und wie der TFS auch Hilfen zur Fortbildung von Migrantinnen und Migranten in den Gemeinden der SELK anbieten kann oder auch Arbeitsmaterialien, die Gemeindeglieder dabei unterstützen können, aus anderen Ländern und Kulturen Zugezogene auf ihren Wegen zu begleiten. Diese Überlegungen sollen beim nächsten Treffen vertieft werden.

Der TFS ist ein Programm der kirchlichen Erwachsenenbildung in der SELK und wendet sich an Menschen, die sich weiterbilden möchten - für sich selbst und für eine qualifizierte Mitarbeit in der eigenen Kirchengemeinde. Er ist als Institut an die LThH angebunden. Das Leitungsgremium, in dem Vertreter aus dem Kreis der Tutoren, der Absolventen, der Hochschule und der Kirchenleitung unter Vorsitz eines Koordinators miteinander beraten, ist für die organisatorische und inhaltliche Leitung des TFS verantwortlich.



Mitarbeit aus vielen Perspektiven
SELK: Blockseminar des Theologischen Fernkurses in Oberursel

Oberursel, 22.9.2014 - selk - "Warum arbeite ich eigentlich in der Gemeinde mit?" und "Welche Funktion hat meine Mitarbeit für die Gemeinde?" - Das waren nur zwei Fragen, denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Blockseminars des Theologischen Fernkurses der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (TFS) auf dem Gelände der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) in Oberursel stellten.

Schon bei der ersten Einheit wurde deutlich, wie bereichernd und wie vielfältig die Mitarbeit in den Gemeinden ist. Für jedes Arbeitsgebiet, das die Teilnehmenden wahrnehmen, wurde eine Karte ausgefüllt und in die Mitte des Stuhlkreises gelegt, die sich sehr schnell füllte. Erkennbar wurde so, wie viele unterschiedliche Gaben von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Gemeinden eingebracht werden.

In zwei grundlegenden Einheiten arbeitete Prof. Dr. Werner Klän mit den Anwesenden zur Verhältnisbestimmung von Pfarramt und Diensten in der Gemeinde. Ausgehend von Texten aus der Bibel und den Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche erarbeiteten sich die Teilnehmenden nicht zuletzt selbst neue Perspektiven und weiter zu klärende Fragestellungen.

Prof. Dr. Christoph Barnbrock leitete die Arbeitseinheiten zu den Gestaltungsfragen des Miteinanders von Pfarrer und Mitarbeitenden. Als Ergebnissicherung wurden zwölf Thesen für Schwerpunktsetzungen und gelingende Mitarbeit formuliert.

In abendlichen Gesprächseinheiten wurden die Gespräche noch vertieft, Kontakte untereinander geknüpft oder neu belebt. Als besonderen Gast konnte das Blockseminar Dr. Silja Joneleit-Oesch aus dem Freundeskreis der LThH begrüßen, die von der Arbeit dieses Fördervereins berichtete und davon zu erzählen wusste, wie der Freundeskreis die Hochschule nicht nur finanziell, sondern auch praktisch und mit Ideen insbesondere aus dem Bereich Fundraising unterstützt.

Das Blockseminar mündete in den Regionalkirchentag des Kirchenbezirks Hessen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (selk_news berichtete), der eine vergleichbare Themenstellung hatte.

Der TFS dient der Ausbildung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde und ist als Institut bei der LThH angesiedelt. Die Blockseminare geben interessierten Gemeindegliedern, auch über den Kreis der Absolventinnen und Absolventen des TFS hinaus, die Möglichkeit, sich zu bestimmten Themen fortbilden zu lassen.

Das nächste TFS-Blockseminar ist für den September 2015 geplant. Als Arbeitsthema ist angedacht: "Vom unbekannten Gott reden - Christliches Zeugnis in einer Zeit, in der Menschen Gott nicht mehr kennen".